Nach dem zweiten Wettkampftag

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Heute Morgen passierte zunächst das, was die Segler am wenigsten (außer Dauerregen) mögen:

Wettfahrtleiter Christoph Laska musste aufgrund fehlenden Windes „Startverschiebung an Land“ anweisen und alle Boote blieben am Ufer.

Gegen 11.00 Uhr ergab die Überprüfung mit dem Schlauchboot dann: fünf bis sieben Knoten aus Südwest. Entsprechend konnte gesegelt werden, allerdings musste der Kurs auf dem See deutlich nach Ost verschoben und dazu auch einige Boote zum Start geschleppt werden.

Letztlich lagen die Up-and-Down-Tonnen vor Altenhof, ungefähr in einem Abstand von 1600 Metern und das Start bzw. Ziel ermöglichte zunächst eine ca. 900 Meter lange Start- sowie eine ca.700 Meter lange Zielkreuz, die für die letzte Tageswettfahrt um ca. 200 Meter verkürzt wurde.

Mit dem ersten Start um 13.00 Uhr, dem zweiten um 14.30 Uhr und dem dritten um 16.05 Uhr konnten insgesamt drei Wettfahrten gesegelt und gewertet werden. Die ersten Boote waren jeweils knapp unter einer Stunde auf dem Kurs und auch das letzte Boote schaffte es in allen Wettfahrten jeweils innerhalb der nötigen 30 Minuten nach dem Ersten die Ziellinie zu passieren, in der ersten und zweiten Wettfahrt des Tages sogar minutengenau! Der Wind blies relativ konstant, in der ersten Wettfahrt im Durchschnitt mit 7,2 Knoten und in den anderen beiden mit ca. 6,8 Knoten, und hielt auch im Wesentlichen die Richtung.

Mit jetzt insgesamt drei Siegen in der gestrigen zweiten Tageswettfahrt sowie den beiden ersten am heutigen Tag hat sich –nach vorläufiger Wertung- inzwischen mit Thomas Flach (R 1399) vom Berliner Tourenseglerclub Blau-Weiß an die Spitze des Feldes geschoben. Zumal er seinen 12. Platz aus der ersten Wettfahrt von gestern jetzt ggf. streichen kann.

Allerdings bleiben ihm Christian Friedrich (R 1400) von der Berliner Seglervereinigung Unterhavel und Jens Magdanz (R 1320) vom Berliner Segel-Club Argo dicht auf den Fersen. Auf Rang 4 folgt mit Skipper Andreas Zethner ( R 190) der beste Österreicher. Wolfgang Borchert (R 1404) als bestes Brandenburger Boot liegt jetzt auf Rang 19, Theo Zobrist ( R 177) als bester Schweizer liegt auf dem 26 Platz.

In der Gruppenwertung B führt weiterhin Skipper Uwe Wahrendorf (R 619, Freie Vereinigung der Touren-Segler Grünau) und in der Wertungsklasse C Manfred Schroth (R 11) vom Zeuthener Yachtclub.

Die Stahl Finower um Christian Eckart (R 1409) wurden in allen heutigen Wettfahrten Vorletzter vor dem einzigen kompletten Frauenboot (R 96) unter Skipperin Heike Ahrent vom Warener Segler-Verein. Hervorzuheben ist hier das Alter des Bootes (Baujahr 1950), nicht das der Besatzung!

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